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Analyse BayWa AG Aktie

Beschreibung des Unternehmens BayWa AG

Die BayWa AG ist ein deutscher Mischkonzern mit Sitz in München und hat 2019 ca. 18.800 Mitarbeiter beschäftigt. Die BayWa AG ist im Wesentlichen im Bereich Landwirtschaft, Energie und Bau tätigt. In 2019 hat der Konzern ca. 17 Mio. EUR Umsatz erzielt und einen Gewinn von ca. 61 Mio. EUR. Etwa 40,3% der Aktien befanden sich zum 31.12.2019 im Streubesitz. Die Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG hält 34,6% der Aktien und die Raiffeisen Agrar Invest AG 25,1%.

Im Segment Energie sind die erneuerbaren Energien und der Handel mit klassischen Energieträgern gebündelt. Das Geschäftsfeld Regenerative Energien deckt das komplette Projektgeschäft im Bereich Wind- und Solarenergie ab. Weiter handelt die BayWa AG mit Photovoltaik-komponenten und Speichertechnik für Installateure und entwickelt Lösungen für die Energieversorgung. Neben Europa und Nordamerika ist die BayWa auch im asiatisch-pazifischen Raum und in Australien tätig. Im Geschäftsfeld Klassische Energie vertreibt die BayWa – vorwiegend in Süddeutschland und Österreich – Heizöl, Kraft- und Schmierstoffe, AdBlue sowie Holzpellets und Wärmelösungen. Schwerpunkt der neu gegründeten BayWa Mobility Solutions GmbH sind die Bereiche Elektromobilität, LNG (Liquefied Natural Gas) und digitale Mobilität.

Das Segment Energie hat Umsatzerlöse von 4,5 Mrd. EUR erwirtschaftet und dabei mit einem Vorsteuergewinn von 88 Mio. EUR eine Marge von 2,0% erreicht. Insbesondere die regenerativen Energien mit einer Marge von 3,1% in 2019 stellen einen der profitabelsten Geschäftsbereiche von BayWa dar.

BayWa Segmente Aktie

Im Segment Agrar deckt die BayWa die gesamte Wertschöpfungskette vom Feld bis zur Vermarktung der Erzeugnisse ab. Das Leistungsspektrum umfasst den internationalen Handel (BAST) und die Logistik ausgewählter Agrarrohstoffe und Spezialitäten sowie den Vertrieb von Betriebs- und Futtermitteln vorwiegend in Deutschland und Österreich (Agrar). Darüber hinaus zählt der Konzern mit dem Geschäftsfeld Global Produce zu den globalen Akteuren im Obst- und Gemüsehandel und vermarktet weltweit ein vielfältiges Sortiment an Kernobst, tropischen Früchten und weiteren hochwertigen Obst- und Gemüseprodukten. Maschinen für Landwirtschaft und Kommunen sowie der Bau und die Wartung von landwirtschaftlichen Bauten und Anlagen sind eine weitere Kernkompetenz der BayWa. Das Angebot reicht vom Verkauf von Neumaschinen über Wartung und Instandsetzung bis hin zur Vermarktung von Gebrauchtmaschinen (Technik).

Das Segment Agrar hat mit 10,8 Mrd. EUR den höchsten Anteil am Konzernumsatz. Die Vorsteuermarge in 2019 beträgt jedoch nur 0,5%. Dabei ist innerhalb der Geschäftsfelder die Profitabilität sehr unterschiedlich. Sie reicht von 3,6% im Geschäftsfeld Global Produce bis sogar -0,2% im Geschäftsfeld Agrar.

Das Segment Bau deckt das komplette Baustoff­sortiment ab – von Tiefbau, Hochbau, Neubau, Renovierung und Modernisierung über Garten­ und Landschaftsbau bis hin zu energetischen und wohngesunden Lösungspaketen. Die Kernregion des Segments Bau liegt in Süd­deutschland und Österreich. Hier zählt die BayWa im Baustoffhandel zu den führenden Anbietern. Der Bereich Bau hat einen Anteil am Konzernumsatz von ca. 10% und erreicht in den vergangenen Jahren einen relativ konstanten Vorsteuergewinn von ca. 21 – 23 Mio. EUR.

Im Segment Inno­vation & Digitalisierung sind digitale Aktivitäten sowie die weitere Entwicklung innovativer Ansätze gebündelt. Im Vordergrund stehen derzeit Projekte in den Bereichen Digital Farming und eBusiness. Digital Farming ist auf die Entwicklung und den Vertrieb digitaler Lösungen für die Agrarwirtschaft ausgerichtet. Hier eröffnen sich für die Landwirtschaft neue Chancen, um Betriebsprozesse zu optimie­ren und damit sowohl kosteneffizienter als auch nachhaltiger zu wirtschaften. Im Bereich eBusiness geht es darum, digitale Serviceange­bote wie den Online­ Einkauf mit dem stationären Handel zu verknüpfen sowie Beratungs­Apps weiter voranzutreiben und zu optimieren.

Das Segment Innovation & Digitalisierung ist noch stark defizitär, wobei der Anteil am Umsatz mit ca. 11 Mio. EUR noch eher unbedeutend ist.

Die Aktie der BayWa AG ist im SDAX notiert.

  • WKN: 519406
  • ISIN: DE0005194062
  • Ticker: XETRA BYW6.DE
  • Kurs zum Bewertungszeitpunkt: 28,2 EUR
  • Aktuelle Dividende je Aktie: 0,95 EUR in 2020

Bilanz / GuV / Cashflow der letzten 5 Jahre

BayWa AG Bilanz
Bilanz 2015 bis Q2 2020

Die Bilanz der BayWa AG hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Die Bilanzsumme ist zwar gestiegen, jedoch ist die Struktur weitestgehend ähnlich. Die Eigenkapitalquote ist mit ca. 15 % relativ niedrig. Seit 2018 sind die zinstragenden Verbindlichkeiten stark angestiegen. Auch ist die Erstanwendung von IFRS 16 in 2019 erkennbar. Die Nutzungsrecht haben die „Tangible Assets“ erhöht, sowie die Leasingverbindlichkeiten die „non-current liability“.

BayWa AG GuV
GuV 2015 bis 2020 Q2

Der Umsatz der BayWa AG ist von 2015 bis 2019 jährlich durchschnittlich um 3,4% (CAGR) gestiegen, das Net Income ist dagegen leicht um -0,2% (CAGR) gesunken. Im Durchschnitt liegt der Anteil der SGA Aufwendungen am Umsatz bei 10,3%.

BayWa AG Cashflow
Cashflow 2015 bis 2019

Die BayWa AG erwirtschaftet einen eher schwachen operativen Cashflow. Das Wachstum von BayWa ist durch stark steigendes Working Capital geprägt. Dieses führt regelmäßig dazu, dass der operative Cashflow negativ ausfällt. Der Anteil des Non-Cash Working Capital am Umsatz ist seit 2015 stetig von 14,7% auf 19,3% in 2019 gestiegen.

Die Konsequenz daraus ist auch ein negativer Free Cashflow in vier der vergangenen fünf Jahre.

Kennzahlen für die Aktienanalyse

BayWa AG Profitabilität
Profitabilität von 2015 bis 2019

Die Net Margin von BayWa betrug in 2019 0,4%. Diese lag somit über dem langfristigen Durchschnitt von 0,3%.

Die Operating Margin liegt lag 2019 bei 0,5%, was deutlich höher als der langjährige Durchschnitt von 0,6% ist.

Die Free Cashflow Marge lag in 2019 bei -2,1%. Der langjährige Durchschnitt liegt bei -1,6%.

BayWa AG Rentabilität
Rentabilität von 2015 bis 2019

Der Return on Equity (ROE) liegt im Durchschnitt bei 4,7%. Der Return on Tangible Assets (ROTA) liegt durchschnittlich bei 3,9%. Aufgrund der hohen EK Quote und hohen Anlagenintensität einiger Kernsegmente, in denen das Unternehmen tätig ist, sind diese Ergebnisse entsprechend zu bewerten.

BayWa AG Verschuldung
Verschuldung von 2015 bis 2019

Der Verschuldungsgrad von BayWa ist durchgehend auf einem sehr hohen Niveau. In 2019 beträgt dieser 266,1%. Die Nettoverschuldung ist ebenfalls verhältnismäßig sehr hoch.

Die Debt/Op. CF Ratio beträgt im Mittel 20,01. Die Aussagekraft dieser Kennzahl ist bei BayWa zu hinterfragen, weil der operative Cashflow immer wieder negativ war. Grundsätzlich ist die Schuldenlast und mangelhafte Fähigkeit zur Generierung von Cashflows ein großes Problem.

Bewertung der BayWa AG Aktie

BewertungskennzahlWert
DCF Fair Valuek.A.
KGV 5 Jahre14,47
KGV 3 Jahre13,86
KGV Aktuell (2019)16,22
KGV 2020e15,92
KBV 5 Jahre0,69
KBV 3 Jahre0,61
KBV Aktuell (2019)0,73
Graham Value Adjusted 202026,28 EUR
Übersicht Bewertungsergebnis

Für das DCF Verfahren wurden folgende Annahmen getroffen:

  • WACC: 2,229%
  • Schätzung Owners Earnings 2020: 68,81 Mio. EUR
  • Schätzung Owners Earnings 2024: -70,10 Mio. EUR
  • Wachstumsfaktor TV: 0,5%
  • Taxrate: 30%

Aufgrund der negativen prognostizierten Owners Earnings kann kein Fair Value mittels des DCF Verfahrens ermittelt werden.

Die Sicherheitsmarge bei GVA 2020 beträgt 93%. Auch dies spricht für eine Unterbewertung der Aktie.

Erläuterungen zur BayWa Aktie Aktienanalyse

Die BayWa AG ist in Geschäftsfeldern aktiv, die eine gewisse Stabilität der Umsätze und Erträge gewährleisten. Diese sind zwar unterjährig durchaus saisonal geprägt, vor allem das Agrargeschäft, jedoch decken die Produkte der BayWa AG grundlegende Bedürfnisse ab. Die Sparte Energie versorgt Konsumenten und die Industrie mit elektrischer Energie, aber auch mit Heizöl, Pellets und Komponenten für die Energiewende.

Das Segment Agrar, das umsatzmäßig größte, verteibt nicht nur Saatgut, Dünger und ähnliche Produkte an die landwirtschaftlichen Erzeuger, sondern handelt mit Getreide, Obst und andereren Agrarerzeugnissen.

„Nach sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erreichte der Konzernumsatz rund 8,2 Mrd. Euro und lag damit 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 1,6 Mio. Euro auf insgesamt 53,8 Mio. Euro. Im zweiten Quartal erzielte der BayWa Konzern ein EBIT von rund 81,6 Mio. Euro. Damit konnte der BayWa Konzern den saisonüblichen Verlust aus dem ersten Quartal von minus 27,8 Mio. Euro mehr als wettmachen und verzeichnet auch im Mehrjahresvergleich ein überdurchschnittlich starkes zweites Quartal. „

BayWa AG Halbjahres Bericht 1. HJ 2020

Das erste Halbjahr des GJ 2020 war bei BayWa auch von COVID-19 beeinflusst, jedoch nicht so stark, wie bei vielen anderen Unternehmen, die vor allem zyklische Produkte vertreiben. So liegt der Umsatz nur ca. 2,6% unter dem Vorjahreswert. Im Segment Energie ist vor allem der Umsatzeinbruch im Bereich Klassische Energie zu erkennen. Dies ist jedoch preisbedingt, da der Preis für Rohöl im Zuge der Krise stark eingebrochen war.

Der Bereich Agrar ist vor allem im Geschäftsfeld BAST von der COVID-19 Krise beeinflusst worden, da insbesondere der internationale Handel mit Getreide und Obst aufgrund der Lockdowns (z.B. in Italien und Spanien) negativ beeinflusst wurde.

BayWa AG Halbjahr 2020

Das EBIT ist ggü. dem Vorjahr letztendlich sogar etwas gestiegen, da vor allem die Margen im Bereich Energie und Global Produce preisbedingt stark gestiegen sind.

„In Summe dürfte die Geschäftsentwicklung des BayWa Konzerns in der zweiten Jahreshälfte 2020 deutlich an Fahrt gewinnen. Diese optimistische Erwartungshaltung ist insbesondere auf die anstehenden Projektverkäufe im Geschäftsfeld Regenerative Energien zurückzuführen sowie auf den Versorgungsauftrag, den der BayWa Konzern mit dem größten Teil seiner Geschäftsfelder erfüllt. Für das Gesamtjahr 2020 wird ein operatives Ergebnis des BayWa Konzerns mindestens auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.“

Ausblick Halbjahres Bericht BayWa AG

Für das GJ 2020 erwartet nun das BayWa Management eine operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau.

BayWa AG Aktie Prognose
Prognose Aktienanalyse

Für unser DCF Verfahren haben wir für 2020 einen Umsatz von 16,6 Mrd. EUR prognostiziert und einen Gewinn von ca. 61,9 Mio. EUR. Anschließend steigt der Umsatz bis 2024 auf 18,6 Mrd. EUR. Für 2024 haben außerdem ein Ergebnis von 66,4 Mio. EUR prognostiziert. Für das DCF Verfahren haben wir den Wachstumsfaktor beim TV auf 0,5% gesetzt. Da BayWa für Wachstum übermäßig viel Working Capital benötigt, „frisst“ das Umsatzwachstum den operativen Mittelzufluss auf. Das ist grundsätzlich ein großes Problem. Dieser Effekt ist bei BayWa so enorm, dass die Owners Earnings in den kommenden Jahren negativ sind, sodass kein Fair Value mittels DCF ermittelt werden kann.

Für die Ermittlung des Graham Value Adjusted 2020 haben wir einen Gewinn je Aktie von 1,771 EUR prognostiziert und einen Buchwert je Aktie von 39,29 EUR. Das durchschnittliche KGV der vergangenen 5 Jahre betrug 14,47 und das KBV 0,69. Daraus errechnet sich ein Graham Value Adjusted von 26,28 EUR.

Somit scheint die Aktie im Moment fair bis leicht überbewertet zu sein.

Wie gewohnt betrachten wir im nächsten Schritt die fundamentale Aktienanalyse. Diese führen wir wie gewohnt in den Kategorien Wachstum, Profitabilität, Rentabilität und Kapitalstruktur durch.

Wachstum

Das Umsatzwachstum in den vergangenen 5 Jahre betrug im Durchschnitt 3,4%, das Gewinnwachstum betrug -0,2%.

BayWa AG Wachstum

Grundsätzlich setzten wir voraus, dass das Gewinnwachstum der vergangenen 5 Jahre durchschnittlich größer als 5% ist. Das ist hier der Fall. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass das Umsatzwachstum und das Gewinnwachstum weiterhin auf stabil hohem Niveau verbleiben.

Profitabilität

Die FCF Marge betrug in 2019 -2,1%. Im Durchschnitt der vergangenen Jahre beträgt diese adjustiert -1,6%.

Die Operating Margin betrug im Durchschnitt in den vergangenen 5 Jahren 0,6%, in 2019 sogar 0,5%.

Rentabilität

Die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapitel betrug in 2019 4,5 %. Der ROTA betrug 3,0%. Der 5 Jahres Durchschnitt liegt beim ROE bei 4,7% und bei ROTA 3,9%. Wir erwarten von unseren Investitionen mindestens einen ROE von 15% und einen ROTA von 25%. Bei der Ermittlung des ROE wurde das um die eigenen Anteile angepasste Eigenkapital berücksichtigt.

Kapitalstruktur und Verschuldung

Der Verschuldungsgrad betrug in 2019 266,1%. Im Durchschnitt der vergangenen Jahre betrug diese ca. 222%. Die Debt/Op CF Ratio betrug in 2019 -17,05, da operative Cashflow negativ war und im 5 Jahres Durchschnitt 20,01. Die Nettoverschuldung in 2019 beträgt 3,4 Mrd. EUR. Das Unternehmen ist somit stark verschuldet.

Dividende

Die Dividende beträgt in 2020 0,65 je Aktie. Momentan beträgt die Dividendenrendite somit 3,37%. Die durchschnittliche Dividendenrendite beträgt 3,58%. Das durchschnittliche Dividendenwachstum der letzten Jahre betrug 3,5% pro Jahr.

Kriteren für den Kauf der Aktie

Fassen wir zusammen und stellen unsere Kriterien nochmals tabellarisch auf:

KennzahlCurrentlangfristiger DurchschnittKriterium
Net Margin0,5%0,6%>10%
FCF Marge-2,1%-1,6%>5%
Verschuldung266,1%222,4%<150%
Debt/Op CF.-17,0520,01<5
ROE4,5%4,7%>15%
ROTA3,0%3,9%>25%
Umsatzwachstum2,613,4%>5%
Gewinnwachstum11,29%-0,2%>5%
Vergleich fundamentale Kennzahlen mit Kriterien

Prognose und Fazit

Die BayWa AG Aktie kann 0 von unseren 8 Kriterien erfüllen.

Net Margin: Die Marge ist sehr unterdurchschnittlich. Insbesondere der Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Bauprodukten erbringt nur sehr geringe Margen. Leicht höhere Margen werden im Segment Energie erwirtschaftet. Die Profitabilität ist insgesamt als sehr schwach zu beurteilen.

FCF Marge: Hier liegt womöglich das größte Problem für uns als Investor. Das Unternehmen erzielt absolut keine freien Cashflows. Sogar der operative Cashflow ist oft negativ. Das ist fatal.

Verschuldung und Debt/OP CF Ratio: Das Unternehmen ist u.E.n. stark überschuldet. Red flag!

ROE: Bei einer EK Quote von 15% einen ROE von ca. 4% zu erwirtschaften ist sehr schwach. Das ist eine logische Konsequenz der geringen Profitabilität von BayWa.

ROTA: Der ROTA teilt das Schicksal des ROE. Die Anlagenintensität ist zwar verhältnismäßig hoch, jedoch führt die geringe Profitabilität dazu, dass auch diese Kennzahl nur unzureichend ist und unser Kriterium nicht erfüllt.

Wachstum: Grundsätzlich erreicht die BayWa AG noch ein recht solides Umsatzwachstum, erkauft diese jedoch teuer. Insbesondere der hohe Bedarf an Working Capital ist für die Erwirtschaftung des operativen Cashflows ein großes Problem. Insgesamt gesehen, ist somit auch kein Gewinnwachstum zu verzeichnen.

Die BayWa AG ein sehr sympathisches Unternehmen mit einem tollen und einfach verständlichen Geschäftsmodell. Die regionale Verwurzelung und die Nähe zur Landwirtschaft machen das Unternehmen zu einem wichtigen Lieferanten und Abnehmer in Deutschland und Österreich. So viel Heimatverbundenheit gehört auf jeden Fall honoriert!

Leider ist die Aktie, bzw. die Kennzahlen des Unternehmens, ziemlich schlecht. Die Aktie ist zwar momentan eher fair, bis leicht überbewertet, aber die fundamentalen Daten sind unserer Meinung nach nicht gut genug für ein langfristiges Investment in diese Aktie. Die Dividendenrendite scheint in Ordnung zu sein, jedoch ist sie aufgrund der eher wackligen finanziellen Lage des Konzern nicht sicher.

Vielen Dank für Ihr Interesse an dieser Aktienanalyse und fürs lesen!

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Bitte beachten Sie unsere rechtlichen Hinweise zur Aktienanalyse. Die Analyse stellt keine Anlagenberatung dar oder eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der Aktie. Der Autor ist in diese Aktie nicht investiert.